2026 – Ein Jahr im Zeichen des Feuerpferdes

Im Februar beginnt das Jahr des Pferdes, genauer gesagt das Jahr des Feuerpferdes. Die kraftvollen und dynamischen Eigenschaften des Pferdes und Feuers vereinen sich zu einer Energie die für Bewegung, Mut, Leidenschaft sowie Freiheitsdrang stehen.

Menschen die im Jahr des Pferdes geboren sind gelten als freiheitsliebend, energiegeladen und charismatisch. Desweiteren treffen sie intuitive Entscheidungen und gehen auch mutig neue Wege. Das Element Feuer verstärkt diese Eigenschaften zusätzlich: Es steht für innere Hitze, Willenskraft, Transformation und den unbedingten Wunsch, sich weiterzuentwickeln.

Somit kann 2026 als ein Jahr der Transformationen und Änderungen gedeutet werden, die mit viel Energie, Mut, Entschlossenheit sowie Leidenschaft angegangen werden können.

Auch im Taekwondo finden wir eine Reihe dieser Eigenschaften wieder.

Mut – sich neuen Herausforderungen, wie Prüfungen zu stellen
Leidenschaft – die uns antreibt, auch nach Rückschlägen weiterzumachen
Bewegung / Energie – Freude anBewegung, sowie die schnelle, explosive Ausführung unserer Techniken
Freiheitsdrang – eigene Grenzen im Training überwinden

Somit verlangt Taekwondo von jedem Trainierenden immer Bewegung. Stillstand, sich auf dem Erlerntem auszuruhen und sich nicht weiterzuentwickeln, sind keine Option. Jede Technik, jeder Trainingsschritt sind daher Teil einer stetigen Veränderung.

Das Feuerpferd fordert uns aber auch auf, unsere innere Kraft bewusst zu lenken – denn ungezügeltes Feuer kann ebenso zerstören wie antreiben. Genau hier liegt eine der wichtigsten Lehren des Taekwondo: Selbstkontrolle und Respekt.

Feuerpferd 2026 Taekwondo

Gürtelprüfung 2024

Der Gürtel im Taekwondo schmückt nicht nur unseren Anzug, sondern zeigt nach außen ebenfalls den Leistungsstand eines Taekwondosportlers. Wer eine höhere Graduierung erreichen möchte, muss eine Gürtelprüfung erfolgreich bestehen.

Nach Wochen der intensiven Vorbereitung, stellten sich 8 Prüflinge am Samstag (26.10.2024) in unserem Dojang dieser Herausforderung. Geprüft wurden neben der Grundschule und den Formen (Hyongs) auch die Fähigkeiten im Kampf, in der Selbstverteidigung sowie im Einschrittkampf. Nach schweißtreibenden 2,5 Stunden, in der jeder sein Bestes gab, wurde noch einmal Konzentration und eine exakte Technik beim Bruchtest verlangt.

Danach hieß es warten. Das Prüfungskommitee zog sich zur finalen Benotung für 15 Minuten zurück. Für den einen oder anderen fühlte sich diese Wartezeit wie eine Ewigkeit an. Zweifel kamen auf, ob die Leistung insgesamt zum Bestehen gereicht hatte. Waren der Fleiß, der Einsatz oder auch einzelne blaue Flecken vielleicht umsonst gewesen?

Nein, war es nicht! Ein „Erfolgreich Bestanden“ zum nächst höheren Gürtel waren an diesem Tag die schönsten Worte, welche jeder Prüfungsteilnehmer entgegennehmen durfte.

Für einen Prüfungsteilnehmer wird die nächste Prüfung keine normale Farbgurtprüfung mehr sein. Sein Weg führt ihn jetzt zur DAN-Prüfung (Prüfung zum Schwarzgurt).

Prüfung 2024 Bild 1
Prüfung 2024 Bild 2
Prüfung 2024 Bild 3

Hyong und Poomsae üben (2)

Wird die erlernte Form problemlos gelaufen können die in unserer Serie vorgestellten Methoden in das Training mit aufgenommen werden. Dabei kann generell zwischen Übungen mit einem / mehreren Partner(n) bzw. einem Solotraining unterschieden werden.

Solotraining

  • mit geschlossenen Augen
  • Richtungstausch
  • auf der Stelle
  • Rückwärts
  • im Geist
  • Techniken erklären
  • auf der Stelle
  • Powertraining

Partnertraining

  • Fragen stellen / Denkaufgaben
  • Bälle werfen
  • Angreifen
  • auf der Stelle
  • Powertraining


Hyong und Poomsae üben

Mit dem Formenlauf wird im Taekwondo – sowie auch in anderen Kampfsportarten – die Koordination von Schlag- und Tritttechniken bei gleichzeitiger Raumorientierung gelernt / gefestigt. Der Übende läuft einen festgelegten Weg mit vorgeschriebenen Hand-Fußtechniken und beendet die Form wieder am Startpunkt.

Viele Taekwondo-Sportlern lernen und laufen die Form meist nur „für eine Prüfung“. Vor der Prüfung wird das Trainingspensum hierfür meist erhöht, um es nach der Prüfung wieder herunterzufahren. Während der Prüfung sind dann die Nerven vor dem Formenlauf stark angespannt und fast jeder ist froh wenn „es vorbei“ ist.

Aber warum ist das so? „Hyong und Poomsae üben“ weiterlesen

Gürtelprüfung erfolgreich bestanden

Am 06. Juni 2018 zeigten 11 Prüflinge in unserem Dojang wie sie sich seit ihrer letzten Prüfung weiterentwickelt haben. Geprüft wurde das Leistungsvermögen zum gelben, grünen sowie zum ersten und zweiten blauen Gürtel. Nach ca. 2 Stunden voller Anstrengung und auch Anspannung war es dann geschafft. Die Prüfung bestanden haben alle 11 geprüften Taekwondo Sportler. Anschließend gab es nicht nur neue Gürtel, Urkunden und Glückwünsche sondern auch ein geselliges Beisammensein.